Normale Farbdarstellung
Klein
Mittel
Groß
Inverse Farbdarstellung
Klein
Mittel
Groß
Blinde können den Bildschirm nicht mit den Augen lesen. Um überhaupt mit dem Computer arbeiten zu können, benötigen sie ein Zusatzgerät, das ihnen den Bildschirminhalt übersetzt. Es ist erfreulich, dass es inzwischen viele Sehgeschädigte gibt, die den Computer im Alltag für den Beruf bzw. privat einsetzen. Diese Ausführungen sollen die notwendigen Voraussetzungen erläutern und Chancen sowie Grenzen dieses Bereiches verdeutlichen.
Die Übersetzung der auf dem Bildschirm befindlichen Zeichen erfolgt für blinde Computerbenutzer in synthetische Sprache bzw. in Blindenschrift.
Da Blinde bereits in der Schule gelernt haben, mit einer Schreibmaschine umzugehen, bedarf es dagegen keinem technischen Zusatzaufwand, über die normale PC-Tastatur alle erforderlichen Eingaben vorzunehmen.
Beim Schreiben sind alle 10 Finger erforderlich.
Unter diesen Voraussetzungen können sich Blinde u.a. mit dem Internet beschäftigen. Natürlich sind für diesen Personenkreis Bilder und grafische Darstellungen nach wie vor unzugänglich, aber das Internet bietet noch eine Menge an textorientierten Informationen. Auf diese Weise hat man z.B. Zugang zu aktuellen Tageszeitungen. Das ist besonders interessant, weil Blinde gedruckte Zeitungen nicht lesen können, und das maschinelle einscannen auch heute noch sehr aufwändig ist.
Die Teilnahme am Netz läßt sich für Sehgeschädigte jedoch nur realisieren, wenn man Blindenschrift beherrscht und über eine Braillezeile verfügt oder den Rechner mit einer Sprachausgabe ausrüstet. Diese Voraussetzungen möchte ich in den folgenden Abschnitten beschreiben.
1999 � Copyright by Matthias Hänel, Norderstedt
Letzte Änderung 27.7.2016